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Tagesgeld oder Festgeld

Wer sein Geld anlegen möchte, der wird von der Flut an vielfältigen Angeboten fast überwältigt. Da hilft nur eins, man muss sich vorab informieren, wie zum Beispiel über die Unterschiede zwischen Tagesgeld Festgeld. Als Tagesgeld bezeichnen Experten Geld, welches mit einem Prozentsatz bis zu 3 Prozent verzinst wird und über das man jeden Tag verfügen kann. Dafür müssen aber eventuelle Zinsschwankungen in Kauf genommen werden. Einige Banken bieten Tagesgeldkonten auch ohne Mindesteinlage an. Die kostenlose Führung des Kontos gehört zum normalen Standard bei Tagesgeld, ebenso wie die monatliche Gutschrift der Zinsen. Diese Form des Sparens gehört zum allgemeinen Angebot von Online- wie Direktbanken. Bei welcher Bank der beste Service und die besten Zinsen zu bekommen sind, kann im Internet über einen Vergleich der Tagesgeldkonten festgestellt werden. Das Tagesgeld wird nicht so hoch wie das Festgeld verzinst.

Die Sparmöglichkeit des Festgeldes eignet sich für jemanden, der sein Geld zu einem festen Zinssatz bis zu 4,25 Prozent anlegen will und das für einen ebenfalls festgesetzten Zeitraum. Auch hier bietet sich der Internetvergleich an. Manche Banken fordern eine durchschnittliche Mindesteinlage von 2500 EUR sowie einen kurz- bis mittelfristigen Anlagezeitraum von 1 bis 24 Monaten, in welchem man nicht über das Geld verfügen kann. Die meisten Direkt- und Onlinebanken bieten diese Sparmöglichkeit zusammen mit einer kostenlosen Kontenführung und einem problemlosen Wechsel zu Tagesgeldkonten an.

Angesichts des letzten Bankencrashs stellt sich häufig die Frage, wie sicher diese beiden Anlageformen eigentlich sind. Fest- sowie Tagesgeldkonten gelten dank der Einlagensicherung als absolut sicher. Die Einlagensicherung bedeutet, dass selbst bei einer Insolvenz oder einem Crash der Bank der Sparer sein Geld im vollen Umfang erstattet bekommt. In Bezug auf das Verlustrisiko, also mögliche Kursschwankungen wie bei Aktien bzw. Fonds, gelten die beiden Sparvarianten als gleichermaßen sicher. Die minimalen Zinsschwankungen beim Tagesgeld tragen kein Verlustrisiko in sich und bei dem Festgeld sind die Zinsen im Voraus festgeschrieben. Für welche der Sparformen man sich letztlich entscheidet, liegt in den finanziellen Möglichkeiten wie den individuellen Gegebenheiten des einzelnen begründet und bedarf einer fachlichen Beratung bei der Bank seiner Wahl.