Das Android Smartphone auch Android Handy genannt
Roboter dominieren die Smartphone-Welt
Für Desktop-PCs gibt es im Bereich der Betriebssysteme fast nur eine einzige Lösung, die für 99% der Benutzer in Frage kommt: Microsofts Windows. Bei Smartphones ist das glücklicherweise nicht der Fall, denn dort herrscht ein gesunder Konkurrenzkampf, über den sich am Ende besonders die Kunden freuen werden. Eines der zurzeit weitverbreitetsten Betriebssysteme ist das Android Smartphone, welches von Google entwickelt wurde und seit Erscheinen ständiger Pflege unterliegt.
Der kleine Roboter
Passend zum Namen setzt Google auf einen comicartigen Roboter als Maskottchen für ihr Betriebssystem. Der soll einen hohen Wiedererkennungswert garantieren, ohne dabei zu störend zu wirken. Dementsprechend bekommt man ihn auch selten zu Gesicht. Aber immerhin: Die sogenannte Corporate Identity wird dadurch am Leben gehalten.
Doch was kann Android, was andere Betriebssysteme nicht können? Im Grunde genommen gar nichts. Dennoch ist die Art und Weise, wie ein Android Smartphone mit seinen Benutzern umgehen, schlichtweg besser als bei den meisten Konkurrenz-Betriebssystemen. Die Tatsache, dass Google mittlerweile auch in Bereichen ihre Finger im Spiel hat, die man auf den ersten Blick nicht unbedingt mit dem US-amerikanischen Internetgiganten assoziieren würde, verschleiert zu Beginn die Macht, die in jedem Android Handy steckt. Denn auch Portale wie YouTube gehören mittlerweile zu Google. Dadurch ist Google für das sogenannte Web 2.0 ebenso wichtig wie die sozialen Netzwerke.
Für Android bedeutet dies, dass Smartphones mit diesem Betriebssystem normalerweise sehr eng mit Googles hauseigenen Diensten verknüpft sind. Man möchte als Besitzer eines Android Smartphones YouTube nutzen? Nur einen Klick entfernt. E-Mails checken, ein Navigationssystem benutzen oder das Internet absuchen? Google Mail, Google Maps und Google Search sind vom Startmenü aus zu erreichen. Wenn man diese Dienste häufig nutzt, kann die Investition in ein Smartphone mit installiertem Android-Betriebssystem durchaus lohnenswert sein. Doch nicht nur die Software ist entscheidend, auch die Hardware muss mitspielen.
Hard- und Software-Harmonie
Android Smartphones gehören nicht nur zu den besten, sondern gleichzeitig auch zu den potentesten Mobiltelefonen überhaupt. Hersteller wie HTC oder Motorola haben seit 2009 begonnen, einen Großteil ihrer Smartphones mit Android auszustatten. Besonders hat man dabei die High-End-Smartphones im Blick, welche sich regelmäßig mit immer besserer und beeindruckenderer Ausstattung übertrumpfen, frei nach dem Motto: höher, schneller, weiter. Mittlerweile kann man die meisten Android Handys schon als tragbare Mini-Notebooks verstehen, wenn man von der Größe des Displays absieht. Mehrere Gigabyte Speicherkapazität, CPUs, die mit Taktraten jenseits dessen arbeiten, was vor Jahren noch bei Desktop-PCs Standard war und so weiter. Ein Ende des Smartphone-Wahns ist noch nicht abzusehen. Selbst traditionelle Hersteller wie nVidia, die ihre Umsätze seit jeher mit der Entwicklung für PC-Bauteile verdienten, gaben jüngst zu, dass die Zukunft eindeutig im mobilen Bereich liegen wird.
Die lauernde Dritten
Augenblicklich gibt es auf dem Smartphone-Markt leider kaum nennenswerte Konkurrenz für Android. Apples iPhone OS ist auf das gleichnamige Smartphone begrenzt, Windows Mobile wird erst wieder mit der Veröffentlichung von Windows Phone 7 im Herbst eine Rolle spielen, Nokia ist zu beschäftigt damit, den eigenen Konzern aus ihrem bereits seit Jahren anhaltenden Smartphone-Sumpf zu ziehen. Möglicherweise wird es in einigen Monaten Betriebssysteme wie das angesprochene Windows Phone 7 geben, die mit einem Android Handy im Bereich Benutzerfreundlichkeit gleichziehen können. Bis dahin wird der kleine Roboter jedoch der unangefochtene Platzhirsch bleiben.