UMTS Stick | Surfen, egal wo Sie gerade sind
Freitag, 24. Juli 2009 16:09
Mobiles Surfen mit akzeptablen Datenübertragungsraten ist schon lange kein Traum mehr, sondern spätestens seit Einführung des Mobilfunkstandards der dritten Generation mit dem UMTS Stick zur Realität geworden. Das Universal Mobile Telecommunications System, besser bekannt unter UMTS, ermöglicht bis zu 7,2 Mbit/s bei Highspeedanschluss. Einziger Nachteil des Übertragungsverfahrens waren die teilweise extrem hohen Preise, die dank entsprechender Flatrates der Mobilfunkanbieter mittlerweile auch für den Normalverbraucher erschwinglich geworden sind.
Durch Nutzung eines UMTS Sticks an Ihrem Notebook können Sie das mobile Internet jetzt auch ohne entsprechendes Handy benutzen, und die Preise sind teilweise nicht höher als bei einer normalen Flatrate über einen DSL-Anschluss. Hier lohnt es sich, die Angebote der Anbieter genau zu vergleichen, da der Unterschied zwischen dem billigsten Anbieter Base und dem teuersten Anbieter T-Mobile satte 22 Euro beträgt. Dabei muss man beim billigeren Anbieter aber auch mit einer wesentlich langsameren Anbindung rechnen. Für alle, die mit dem UMTS Stick nur Surfen wollen und keine großen Downloads tätigen wollen, ist der billigste Tarif aber auf jeden Fall sinnvoller, da beim normalen Surfen kaum Geschwindigkeitsunterschiede zu spüren sind. Dafür bietet Base außerdem kein Flatlimit an, welches bei den anderen drei großen Mobilfunkanbietern T-Mobile, Vodafone und O2 5 GB beträgt. Die Vertragsbindung beträgt in den meisten Fällen 24 Monate, lediglich O2 macht eine Ausnahme und bindet den Verbraucher für nur 3 Monate. Oft fällt bei Flatrates auch noch eine zusätzliche Anschlussgebühr an.
Eine Alternative zu den Flatrates bieten der von Handys bekannte Prepaidtarif, bei dem eine Datenflat für vier Wochen genauso beansprucht werden kann wie ein Tageszugang für 5 Euro. Für die Datenflat fällt eine Gebühr von 25 Euro an.
Die Verfügbarkeit des UMTS Signals kann in Deutschland in den Großstädten als “gut ausgebaut” bezeichnet werden. Lediglich in kleinen Ortschaften oder auf dem Land gibt es Nachholbedarf. Wesentlich schlechter ist die Verbreitung von Highspeedanschlüssen. Außer in großen Städten ist dieses Feature in Deutschland kaum benutzbar.
Thema: Elektrogeräte | Kommentare (0) | Autor: admin