Web Stick | mobil Surfen im Internet via Web Stick
Montag, 13. Juli 2009 21:42
Heutzutage ist das mobile Surfen im Internet via Web Stick fast schon Gang und Gebe. Egal ob Geschäftsmann, Hausfrau oder Student: Das mobile Internet ist seit kurzer Zeit für jeden zu haben. Doch einfach das Notebook anschalten und auf den „Internet-Button“ klicken? Nein, so einfach ist es dann doch nicht. Als erstes braucht der Nutzer natürlich ein entsprechendes PC-System. Zum Beispiel den heimischen Rechner im Wohnzimmer, ein Notebook oder die neueste Generation, das so genannte Netbook, eine neuere Art des Notebooks, welches speziell für das mobile Internet entwickelt wurde. Zum zweiten benötigt man ein entsprechendes Empfangsgerät für die Übertragung der Daten aus dem Internet. Dies können beispielsweise eine UMTS-Laptopkarte, eine UMTS-Surfbox oder ein UMTS Web Stick sein. Im folgenden Text wird die Funktion des Web Sticks erklärt.
Beim Kauf eines Note- oder Netbooks wird dem Käufer meist schon ein Web Stick angeboten. Im Gesamtpaket befindet sich dann noch ein Vertrag mit einem der hiesigen Internetanbieter, der in der Regel 24 Monate läuft und im Durchschnitt 20 Euro im Monat kostet! Der Vertrag besteht fast immer aus einer Flatrate, das bedeutet unbegrenzte Datenübertragung aus dem Internet und keinerlei Zeitbegrenzung. Die Surfgeschwindigkeit ist heutzutage bei dem UMTS Netz sehr hoch und tatsächlich für den schnellen und sicheren Internetspaß geeignet!
Doch was heißt eigentlich UMTS? UMTS steht für „universal mobile telecommunications system“. Dies beschreibt den Funkstandard, der es ermöglicht jegliche Art von Dateien über Mobilfunk zu übertragen. So sind im reinen UMTS-Netz mit einem Web Stick Geschwindigkeiten von bis zu 384 Kilobit pro Sekunde möglich. Doch seit kurzem rüsten viele deutsche Mobilfunkanbieter ihre UMTS-Netze weiter auf, sodass durch die neuen Techniken „HSDPA“ und „HSUPA“ schon Geschwindigkeiten aus dem DSL-Bereich zu erreichen sind. Doch bei vielen Web Stick Anbietern ist nur eine gewisse Datenmenge mit Höchstgeschwindigkeit zu empfangen beziehungsweise zu versenden. Ist das Limit (beispielsweise 5 GB) erreicht, muss der Anwender mit einer niedrigeren Geschwindigkeit surfen!
Die großen Anbieter wie T-mobile und Vodafone geben außerdem an, das UMTS-Netz bereits so weit ausgebaut zu haben, das dieses bereits 85 Prozent der Bevölkerung erreicht. Sollte jedoch trotzdem einmal der UMTS Empfang nicht verfügbar sein, so schaltet der Web Stick automatisch auf die etwas langsamere Technik „GPRS“ um. Seit Beginn der Umstellung auf UMTS (Februar 2004) hat sich somit diese Technik tatsächlich bewährt und bietet den wirklichen Internetzugang für unterwegs, da UMTS fast überall zu empfangen ist.
Thema: Elektrogeräte | Kommentare (0) | Autor: admin